Von Faro bis nach Lissabon

Wir haben Spaß hier :) ...

Olá Portugal

Ein Ausflug in die Natur

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Mein Geburtstag auf La Gomera

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Unsere kleine Reise in's Ich

Hej ihr Lieben,

 

nun geht es weiter mit den Berichten unserer Abenteuer hier auf La Gomera.

Nach dem ganzen Trubel und den viele neuen und bekannten Gesichtern, die uns so schön begleitet und inspiriert haben, hatten wir allmählich Lust auf etwas Abgeschiedenheit und Zeit für uns beide, sowie jeder für sich und seine Themen und Projekte.

 

Nach ein paar Recherchen wurde uns von einsamen Ecken und Höhlen auf den Hügeln und Dünen am Playa d'Inglés berichtet, die wir direkt abends aufsuchten. Nach  einigem gekracksel und gekletter über Gestein und an Felsen hinauf, entdeckte Darius eine wunderschöne Bleibe. Ein verstecktes Pätzchen hinter einem Felsen. Nach hinten das Meer, das unter dem Abgrund (ja, Schafwandeln kann hier gefährlich werden) wellenreich an die Felsen rauschte und um uns Gebüsch und Felsen mit kleinen Ausbuchtungen im Gestein, ideal für unsere kleinen Lichter und Kerzen, um das Ganze etwas gemütlicher zu gestalten. Schnell richteten wir uns ein Lager ein, befreiten den Boden von den lästigsten Steinen und fielen nach einem guten Abendbrot in einen seeligen Schlaf mit dem Meeresrauschen (zuweilen war es eher ein Donnern) im Hintergrund.

Am Morgen machten wir uns dann auf, einen Platz zu finden, der noch etwas mehr Platz böte und fanden sehr bald unsere Bleibe der letzten Woche.

Ein überhängender Fels umringt von einer liebevoll errichteten Steinmauer und Gebüsch. Sogar mit separater Feuertelle, die auch emsig von uns genutzt wurde. (Endlich Nudeln mit Tomatensauce!! ;)

Dort fanden wir viel Zeit für kleine und große Projekte. Wir habe musiziert, an unserer Setlist für Straßenmusik gefeilt (ein Auftritt war schon dabei) und uns in Handwerklicher Kunst fortgebildet. Es wurden Makramee-Armbänder geknüpft, Darius hat sich eine Kette aus einem geschnitzten Avocadokern kreiert und ich ihm, während er aus dem Buch "Schöne neue Welt" vorgelesen (tolles Buch, regt unglaublich zum Denken an) einen Zopf in die Haare geflochten und geknüpft.

Außerdem habe ich mir einen schönen Räucherstäbchenhalter gebaut. Aus einem Stein und einer Glaskugeln, die ich beide vor Ort fand und man konnte so wunderbar den Rauch beim Aufsteigen beobachten, während sich das Licht so zauberhaft in der kleinen Glaskugel brach. Was man so alles entdeckt, wenn man mal Zeit zum wahrnehmen hat... :) 

In diese Reihe der Kreationen ist dann auch die Zenkunst aus und mit Steinen zu nennen, die wir in den Tagen am Strand entdeckten. Ein unbekannter Künstler hat diese Installation wohl am Abend vorher aufgetürmt und als wir morgens kamen um zu schwimmen und zu duschen, durften wir dieses Kunstwerk entdecken. Wie schön unter so inspirierten Menschen über sein Leben zu sinnieren. :)

 

Die Bilder zu alle dem findet ihr in der Galerie im Anschluss. Viel Freude beim Stöbern und vielleicht hat der Eine oder die Andere nun auch Lust auf etwas Makramee, Steinkunst oder die Suche nach einem Einsamen Ort bekommen. Lasst es uns wissen ;)

Küsse in die Welt an unsere Lieben!

Darius & Kim

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So geht die Reise los...

Seltsam, das Video springt. Aber ihr könnt ja entweder gucken was für ein witziges gif das wird oder ihr hört einfach nur was ich berichte. ;)

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Sonnenuntergang im Valle Gran Rey

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Es geht los...

Ein kurzes Video für's Urlaubsfeeling. Wer bekommt Bock zu fliegen?! ;)

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Weg mit dem  Haar

Die Idee kam plötzlich und ganz klar: ich möchte eine Kurzhaarfrisur.

Auf der letzten Reise haben mich meine langen Haare sehr gestört, denn sie waren zu warm, schwer zu kämmen und immer verklettet. Ich habe sie am Ende gar nicht mehr gekämmt und zu Hause nur mit viel Mühe wieder auseinander bekommen. Außerdem hat mich gereizt, dass der Grund für meine frisurtechnische Zurückhaltung eher in der Angst vor Zurückweisung des männlichen Geschlechtes lag. Als ich dieses Kinderfoto im Fotoalbum bei meiner Mutter entdeckte traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz und ich wusste: kurze Haare stehen mir.

Damit gab es keine Ausreden mehr und ich machte mich mit Darius einen Tag vor dem Abflug auf den Weg zum Friseur. Nun nach 3 Wochen Kurzhaarfrisur feiere ich meine Entscheidung total und es istr nicht nur angenehm frisch am Kopf und ich habe weniger Arbeit mit meiner Haarpracht. Ein weiterer angenehmer Effekt ist der, dass ich nicht mehr ganz so extrem als blondes, langhaariges und feminines Frischfleisch auf der Straße gelte und es genieße etwas unbeachteter durch die gassen südlicher Länder wandeln zu können. Ich liebe meine neue Frisur und bekomme sehr viele Komplimente dafür. Sie entspricht auch der Tatsache, dass nun ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnt und so kann ich noch unvoreingenommener in die Welt treten und alte Muster meinerseits aufbrechen, denn mit diesem Look hat mich noch keiner wahrgenommen und beurteilt, alles scheint neu und möglich.

Hier nun noch zwei Videos der Verwandlung in timelaps...

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Ein Leben im Bauwagen

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